Sonntag, 31. Juli 2016

In einer Sommernacht wie dieser (Rezension)

Autor: Tanja Heitmann
Titel: In einer Sommernacht wie dieser
Genre: Jugendkrimi
Seitenanzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 25.7.2016
Verlag: Oetinger
Preis: 16,99 €(HC), 12,99€ (Ebook)


Inhalt:

Als die 17-jährige Leo auf den undurchschaubaren Alexei trifft, gibt der ihr nicht nur Rätsel auf, sondern bringt auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander. Doch dann passiert ein Mord, und Leo muss sich fragen, ob Alexei etwas damit zu tun hat. Dass sie trotzdem weiterhin an ihn glaubt, bringt sie am Ende sogar in Lebensgefahr. Aber es macht Leo auch stärker. Kann sie ihrer Liebe wirklich trauen


Meine Meinung:

Also erstmal zum Cover: Es ist wirklich wunderschön und passt perfekt zum Titel. Beides lässt einen auf ein romantisches Jugendbuch hoffen, dass es aber nicht nur ist.
Durch den See und den Steg auf dem zwei Menschen sitzen wird der Ort der Geschichte nochmal verdeutlicht, denn das Buch spielt am Potsdamer See.

Die Geschichte finde ich sehr interessant. Es werden total verschiedene Themen behandelt. Die Liebesgeschichte spielt eine wichtige Rolle. Genauso auch die psychischen Probleme eines Jugendlichen. Durch den Tod war dann auch der Krimiaspekt dabei. Was ich noch besonders toll finde ist, dass auch die momentanen politischen Probleme angesprochen und behandelt werden.

Die Charaktere waren auch super beschrieben und alle anders. Leo hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie sie sich gegen ihren Vater durchsetzt, der nur seine Arbeit und seine junge Freundin im Kopf hat. Alexei ist interessant, auch ein bisschen Badboy, aber eben durch seine Vergangenheit nicht der typische männliche Protagonist.

Zwischen drin gibt es immer wieder kurze Abschnitt, die unter dem Titel „Im Wald“ stehen. Diese haben das Buch noch spannender gemacht, aber waren teilweise auch echt absurd.

Die Spannung war seit dem Tod des Bauleiters konstant da. Es gab dann aber auch die romantischen Stellen, wo die Frage um den Mörder in den Hintergrund gerückt ist, die haben aber der Spannung auf keinen Fall geschadet.

Es war zu größten Teil nicht durchschaubar, also bis zum Ende war nicht wirklich klar, wer der Mörder ist. Mir wurde zwei bis drei Kapitel vor der Auflösung bewusst, wer der Mörder ist, aber das war auch ziemlich am Ende.

Der Schreibstil war in Ordnung, also es war nicht wirklich was besonderes, aber er war auch nicht schlecht, sondern einfach durchschnittlich.

Kleine Anmerkung zum Schluss noch: Subjektiv betrachtet hat es mir nicht ganz so gut gefallen, dass liegt aber daran, dass ich einfach kein Thriller und Krimi Leser bin, mich spricht das Genre nicht besonders an. Objektiv betrachtet war es echt gut.


Fazit:

Ein spannender Jugendkrimi mit einer schönen Liebesgeschichte, interessanten Charakteren und mit der Behandlung aktueller politischer Themen. Für Krimifans auf jeden Fall ein wunderbares Buch.

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